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   Shortcut: Internetauftritt - der erste Schritt im Internet

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Ihre Internetpräsenz - Ihr Tor zur Welt

 

 


Mittlerweile hat fast jeder eine, zumindest fast jedes Unternehmen: Die Rede ist von der Internetpräsenz. Anfangs als digitale Visitenkarte ins Netz gestellt, dient die eigene Homepage mittlerweile knallharten Geschäftszielen (s. auch unter E-Commerce). Jedoch gibt es hier einiges zu beachten, um die Potenziale einer Präsenz im Internet auch wirklich auszuschöpfen.

 

Die eigene Homepage - von der Visitenkarte zum eigenständigen Vertriebskanal

Wie heißt es häufig: Ihre Internetpräsenz ist Ihre digitale Visitenkarte im mittlerweile intensiven Wettbewerb um Ihre Online-Kundschaft. Wie im privaten Kontext gilt erst recht im geschäftlichen Umfeld: der erste Eindruck ist oftmals entscheidend!

Um diesen ersten Eindruck möglichst positiv zu gestalten, möchten wir vom Online-Marketing-Ratgeber Ihnen sowohl Erkenntnisse als auch Tipps an die Hand geben, wie Sie bereits mit wenigen Schritten sowie Regeln Ihre Homepage optimieren können.

Was eine Internetpräsenz bieten sollte

Erkenntnisse in bezug auf Design & Gestaltung Ihrer Homepage:

Erkenntnis I: Aus klassischen Blickverlaufs- als auch Usabilitytests gilt die Erkenntnis des sog. Imagery Effekts als belegt, dass Bilder und Headlines beim Betrachten einer Anzeige in der Regel zuerst wahrgenommen werden. Erst danach wird der Fließtext mit Aufmerksamkeit versehen – dies jedoch nur, wenn der Betrachter sich für den Inhalt der Site auch wirklich interessiert. Diese typische Blickverlaufsabfolge (Bild -> Headline -> Text), die vor allem aus Printmedien bekannt ist, spiegelt den Blickverlauf auf Webseiten / Webpages nur bedingt wieder, denn Webseiten enthalten deutlich mehr und auch andere Elemente wie zum Beispiel Navigations- und Orientierungselemente, Infoboxen, Formulare, Suchfunktionen.

Erkenntnis II: Neben Bildern, Graphiken, Popups und Texten werden auch bewegte Bilder und Animationen (zum Beispiel animierte Werbebanner) sowie Videos (zum Beispiel Streaming-Ads) präsentiert. Auch dies führt dazu, dass Websites mittels vielfältiger Awareness-Elemente den klassischen Blickverlauf eines Surfers zielgerichtet und nahezu jederzeit unterbrechen können.

Erkenntnis III: Längere Verweildauer: Webseiten werden deutlich länger betrachtet - 30 Sekunden und mehr sind für typische Homepages die Regel!

Erkenntnis IV: Besucher einer Webseite/Page weisen in der Regel eine hohe Awareness auf, das heißt sie interessieren sich für den Content der von ihnen aktiv gesuchten Webseite / Page (sog. Pull-Effekt).


Wesentlicher Erkenntnis-Schluß: Bei der Gestaltung der Homepage gelten andere Regeln als beim Layout eines Printmediums. Dies liegt zum einen an den fehlenden Informationen über die Userintentionen während des Surfvorganges: Über mehr als zwei Drittel der durchschnittlichen Seitenaufenthaltsdauer bekommt man keine Informationen hinsichtlich der Verteilung der Aufmerksamkeit. Es werden somit auch keinerlei Erkenntnisse über die Informationsaufnahme im Rahmen der auf Webseiten so entscheidenden Entscheidungsvorbereitung – „Welchen Link / Verweis wähle ich?“ - bereitgestellt. Eine Optimierung der Webseiten-Gestaltung unter Usability- sowie Aufmerksamkeits- Gesichtspunkten ist daher nur durch den Einsatz klassischer, apparativer Blickregistrierungsgeräte möglich, die den Blickverlauf über die gesamte Dauer eines Seiten- oder Site-Aufenthalts zuverlässig und valide erfassen. Alternative Ansätze – wie zum Beispiel das Eyetracking per Mouse – können lediglich die Eyecatcher einer Seite identifizieren.

Tipps rund um die Homepage-Gestaltung

Empfehlungen vom Online-Marketing-Ratgeber zur Site-Gestaltung:

Abgeleitet aus obigen Erkenntnissen, möchten wir Ihnen folgende Tipps für Ihren kommenden (Re-) Launch Ihrer Homepage mit auf den Weg geben:

Steigern Sie durch Animation von Seiten-Elementen (wie zum Beispiel Banner, Textlinks, Buttons) die Aufmerksamkeitsleistung Ihrer Online-Zielgruppe. Durch die Animation eines Seitenelementes wird beim Besucher eine sog. Orientierungsreaktion ausgelöst, gegen die man sich nur schwer „wehren“ kann. Sie ist biologisch vorprogrammiert und wird quasi instinktiv vollzogen. Animierte Seitenelemente werden daher vor allem in den ersten Sekunden eines Seitenaufenthaltes beachtet und auch häufig betrachtet.
Doch Vorsicht: Kommen diese Animationen nach wichtigen Informationen, so wird die Aufmerksamkeit des Surfers eventuell vom eigentlich wichtigen Inhalt weggezogen. Darum sollten Animationen und wichtiger Inhalt auch immer in "räumlicher" Nähe stehen!

Für die Gestaltung von Webseiten läßt sich ebenfalls ableiten, dass zum Beispiel neue Rubriken innerhalb einer Navigations-/Menüleiste durch eine Differenzierung in der Farbgestaltung auf einfach Weise bekannt gemacht werden können. Auch kann ein Site-Betreiber auf diese Weise auf besonders wichtige Rubriken (wie zum Beispiel einen Online-Shop) hinweisen.

"Bild vor Text" - auch im Internet?

Werden Bilder eher bzw. intensiver betrachtet als Texte? Wie wir oben gesehen haben: In der Regel ja. Bilder zeichnen sich durch eine – im Vergleich zu Textpassagen – höhere Aufmerksamkeitsleistung aus. Daher werden sie eher beachtet, als Texte. Diesen sog. Bilddominanz-bzw. Imagery-Effekt konnten zahlreiche Studien feststellen. Gerade auf Web-Angeboten, die sich an unterhaltungsorientierte Surfer richten, können und sollten
Bilder zur Weckung von Interesse und auch zu Übermittlung von Inhalten eingesetzt werden. Dabei gilt jedoch auch hier der Grundsatz: „Weniger kann mehr sein!“. Zu viele Bilder steigern die Komplexität einer Webseite und reduzieren somit die wahrgenommene Orientierung. Ideal ist eine gesunde Mischung auch Bildern und Textpassagen. Dabei sollten die Bilder dazu beitragen die Reizstärke und das Interesse an den Textpassagen zu steigern. Dies gelingt vor allem bei einer alternierenden Anordnung von Bildern und Textpassagen.

 

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